Am vergangenen Samstag luden wir, der Chor Leo Cantabile des Liederkranz Wernau, zusammen mit dem Akkordeonverein zu einem gemeinsamen Konzert ins Wernauer Quadrium ein. Aufgrund des großen Andrangs, was uns natürlich sehr freute, mussten noch einige Stühle aufgestellt werden, da die Plätze in kurzer Zeit belegt waren.
Jutta Schmidt vom Akkordeonverein begrüßte das Publikum und versprach ein vielseitiges Programm – die ganze Bandbreite musikalischer Ausdruckskraft – von rockig und kraftvoll bis zart und gefühlvoll.
Der erste Teil des Abends wurde vom Chor gestaltet. Unser Thomas, Sänger im Bass, führte charmant und humorvoll durch das Programm, das passend zu der ganzen Bandbreite der Musik die ganze Bandbreite von Beziehungen beinhaltete. Ein Ehestreit, wie es in „Hit the road, Jack!“ besungen wird oder mit dem Stück „Matilda“, in dem die Frau den Mann verlässt und sein ganzes Geld mitnimmt. Deutlich liebevoller wurde es mit I`ll be there“ von den Jackson‘s Five und das flotte Loblied auf die Herausforderungen im Alltag einer Mutter kam im Stück „Lady Madonna“ von den Beatles zur Sprache.
Schöne Erinnerungen zwischenmenschlicher Beziehungen wurde in Sting’s „Fields of gold“ besungen und Musical-Atmosphäre kam mit „The music of the night“ aus dem Phantom der Oper auf. Die Beziehung zu Jesus boten wir mit dem Hit aus Sister Act „I will follow him“ dar und den Herbst-Winter-Blues versuchten wir mit „California Dreaming“ zu bekämpfen. Die Schönheit, das Lebenswerte, das, was das Menschsein ausmacht, zeigte der von Louis Armstrong gesungene Song „What a wonderful world“ und schließlich zum Schluss der Aufruf zum Frieden mit Udo Lindenbergs „Wir ziehen in den Frieden“.
Nach dem Chorprogramm und einer Pause trug das Akkordeonorchester sein ganzes Können vor. Unterhaltsam und informativ führte Dirigent und Leiter des OrchestersJürgen Matuschek durch den zweiten Teil des Konzerts. Mit „Child’s Anthem“ von Toto ging es schon ziemlich kraftvoll los. Wunderschöne Tangoklänge spielten die Musikerinnen und Musiker unter dem Titel „Tango Mixtura“. Leicht und fließend klang das Stück „La Pulce d’Aqua“ – der Wasserfloh – des italienischen Komponisten Angelo Branduardi, das allerdings laut Matuschek deutlich schwerer und herausfordernder zu spielen ist, als es klingt.
Zurück zu Pop und Rock führte das Akkordeonorchester mit dem großartigen Queen-Hit „Somebody to love“ und das auch deutsche Stücke Gänsehaut verursachen können, war mit dem Medley von Grönemeyer zu erleben: der WM-Song „Zeit dass sich was dreht“, die Ballade „Der Weg“ und das Powerstück „Sie hört Musik nur wenn sie laut ist“ wurden extra für das Konzert arrangiert.
Mit diesem breiten Spektrum an verschiedenen Musikstücken und Interpretationen wurde nicht zu viel versprochen. Ein begeistertes Publikum rief bei den Sängerinnen und Sängern von Leo Cantabile als auch beim Akkordeonorchester um Zugaben und der Applaus sprach für sich.
Herzlichen Dank allen Besucherinnen und Besuchern des Konzerts sowie allen Mitwirkenden und helfenden Hände, die zum Gelingen dieses erfolgreichen Konzerts beigetragen haben.
Wir danken auch unserem Chorleiter Rainer für die tolle Vorbereitung und die Wahnsinnsgeduld, die er für uns immer wieder aufbringt. Ein ganz großes Dankeschön schicken wir an den Akkordeonverein, der uns eingeladen hat, das Konzert gemeinsam zu gestalten und die ganze Orga im Vorfeld übernommen hat. Gerne sind wir mal wieder dabei.
